Begutachtung von Hunden für tiergestützte Interventionen

Sowohl für Institutionen als auch für Privatpersonen, die einen Hund im Bereich der tiergestützten Interventionen einsetzen möchten, biete ich Begutachtungen an.

 

Eine Verhaltensbegutachtung und –prüfung stellt immer eine Momentaufnahme dar. Sie bietet niemals eine Garantie, dass alle Faktoren, die wichtig sind, lückenlos erfasst werden können und dass das Verhalten eines Tieres in ähnlichen Situationen immer gleich ausfällt.
Eine Verhaltensbegutachtung und –prüfung dient unter anderem jedoch dazu, bereits im Vorfeld den Hundeführer zu sensibilisieren, welche Situationen für ihn und den Hund ggf. problematisch sein können und welche Rahmenbedingungen für den Einsatz des Hundes gegeben sein sollten. Auch die Persönlichkeit des Hundes wird bei der Begutachtung in den Fokus genommen um zu überprüfen, ob der Hund grundsätzlich für die Arbeit im jeweiligen Einsatzgebiet geeignet ist.

 

Tiergestützte Interventionen umfassen ein weites Gebiet von Maßnahmen, in welche unterschiedliche Tierarten einbezogen werden. Verschiedene Bezeichnungen, die für diese Maßnahmen gebraucht werden, werden auch in der wissenschaftlichen Literatur nicht einheitlich verwandt.
Zwischen den einzelnen Einsatzformen verlaufen die Grenzen häufig fließend, Überschneidungsbereiche sind ein Ergebnis daraus. Der Bereich der Tiergestützten Interventionen muss zwingend zudem interdisziplinär betrachtet werden, da er u. a. Erzieher, Pädagogen, Ärzte, Ethologen und Tierausbilder betrifft.

 

Im deutschsprachigen Raums sind weder die Begrifflichkeiten offiziell festgelegt noch existiert ein Berufsbild auf der Basis einer curricular.
Bei einer Verhaltensbegutachtung vom mir wird von der Unterscheidung folgender Tiergestützen Interventionen ausgegangen:
1. Tiergestützte Aktivität
2. Tiergestützte Förderung
3. Tiergestützte Pädagogik
4. Tiergestützte Therapie
Eine genaue Abgrenzung und Definition der Bereiche ist zwingend notwendig, da im Bereich der tiergestützen Interventionen Begrifflichkeiten wie "Therapiehund" nahezu inflationär genutzt werden.

 

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